Wie versprochen geht es nun munter weiter mit der Geschichte vom Bundaberg Rum. Leider darf man bei der Führung keine Kameras mitnehmen, nicht, weil vielleicht irgendwelche Geheimnisse fotografiert werden könnten, sondern, weil Kameras Akkus oder Batterien enthalten, die explodieren können. Das ist zwar unwahrscheinlich, aber bei 22 Millionen Litern 78%igen Alkohols sollte man da doch besser vorsichtig sein. Und nachdem die Fabrik nun schon zwei Feuer (mit gewaltigen Explosionen) mehr oder weniger überstanden hat, wollte man doch sicher gehen, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Im Bondstore haben wir uns dann noch ein paar Souvenirs gekauft und dabei ist mir die Motorhaube aufgefallen, die in Townsville mit Höchstgeschwindigkeit öfters an uns vorbei gerauscht ist. Nach der Tour darf man übrigens in der hauseigenen Bar zwei Bundys probieren, was einen dazu zwingt, noch etwas länger im Shop zu verbringen und vielleicht mehr zu kaufen, als man eigentlich will.
Zwar geht es nun bald nach Hause, aber das heißt ja nicht, dass wir uns nichts mehr anschauen. Leider war der Regen in Süd-Queensland wohl doch etwas stärker, so dass einige Straßen überflutet und zum Teil weggeschwemmt wurden. Wir sind aber nun in Bundaberg angekommen und wollen uns morgen ansehen, wie der Eisbärenrum hergestellt wird. Im Vergleich zum Klima im Norden ist es hier regelrecht kalt. Abends kann es mit T-Shirt und kurzen Hosen doch fast unangenehm werden.