Übernachtung im See E-Mail
Geschrieben von: Blacky   
Freitag, den 08. Mai 2009 um 14:46 Uhr

Und plötzlich ging's nicht weiter. Nun hatten wir es schon bis fast nach Agnes Water geschafft und haben nur einen Abstecher durch den Nationalpark gemacht, um uns einen schönen Platz am Strand zu suchen, wo wir die Angeln auswerfen können und dann das! Das Navi hatte uns die kürzeste Strecke zum gewünschten Zielpunkt angezeigt, nur leider ging die durch einen Gezeitensee, bzw. zu dem Zeitpunkt, als wir dort ankamen, durch ein großes Schlammloch, was nicht als solches zu erkennen war. Komischerweise waren auch Spuren von anderen Fahrzeugen dort zu sehen, aber wir haben es nicht geschafft. Gegen 16 Uhr saß die Kiste fest und jeder Versuch den 4Runner wieder aus dem Schlamm zu bekommen führte dazu, dass er sich nur noch tiefer eingrub. Während ich (noch recht fröhlich) mit der Schaufel versuchte etwas zu retten, stiefelte Jan los um Hilfe zu holen. Kurze Zeit später kam er mit einem netten Australier mit einem 4WD zurück, aber nach mehreren Versuchen musste wir feststellen, dass das so nicht funktioniert. Also holte der Australier Hilfe. Dann kamen sie mit 2 Four-Wheel-Drives zurück, das Resultat: Auto an Auto an Auto. Nun, was soll ich dazu sagen. Es hat natürlich nicht geklappt. Gut, dann holen wir halt Hilfe. Ein paar Minuten später hörten wir, wie sich ein Schaufelradbagger durchs Unterholz schlich. Doch leider ist der kurz vorm Beginn der Rettung auch im Schlamm eingesunken, da nun langsam die Flut einsetzte und das Wasser anstieg. Nach circa einer Stunde war der Bagger wieder draußen (schön, wenn man große Schaufeln an seinem Fahrzeug hat), aber der 4Runner immer noch drin. Leider waren die Ketten nun zu kurz, so dass unser Auto für den Bagger unerreichbar war. Es kam, wie es kommen musste: Rettungsabbruch, zu dunkel, zu schlammig, hat so keinen Sinn.... "Äh, und mein Auto?", "Der ist auch morgen noch da..."
Gut, dann schlafen wir halt im Auto, dass schief im Schlamm steckt und langsam immer tiefer im Wasser versinkt. Zum Glück hörte das mit dem steigenden Wasser gegen 0.30 auf und es ging wieder zurück. Schlafen konnten wir trotzdem nicht so besonders gut. Am nächsten Morgen haben wir dann bei einem deutschen Ehepaar, das vor 25 Jahren ausgewandert ist, ein großes Frühstück bekommen. Es waren ja nun auch schon 22 Stunden seit der letzten Mahlzeit vergangen. Kurz nach dem Frühstück tauchte dann Sam auf. Munter und fröhlich sagte er nur: "Ich zieh euch da raus." Das klang mal nach einem Plan, als ob das nicht schon andere versucht hätten und dabei mehr oder minder gescheitert sind. Aber Sam hat es in Rekordzeit geschafft. Ruck zuck war die Kiste draußen und wir wieder froh, endlich trockenen Boden unter den Füßen (und Rädern) zu haben. Sams Spruch zum Abschied: "Lass mich wissen, wenn ihr euch wieder ein Schlammloch sucht, ich bin im Pub." Aber wir waren einer Meinung: Asphalt ist gar keiner so schlechter Untergrund, wenn man nicht nur auf der Stelle fahren will.

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

 thumb

Kommentare (3)
  • rob
    sehr sehr geile art, sich freunde zu suchen :)
    keep goin mate
  • stefan  - "ich bin im pub"...
    :D
  • Blacky
    habt ihr eigentlich mal gesehen, was auf dem rasenmäher steht? :woohoo:
Nur registrierte Benutzer können Kommentare schreiben!

!joomlacomment 4.0 Copyright (C) 2009 Compojoom.com . All rights reserved."