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Europa
Geschrieben von: Blacky   
Montag, den 06. August 2007 um 01:00 Uhr
Nach Mehren Stunden angestrengtem aus dem Fenster schauen, versuchen wir es nach dem  passieren der französischen Grenze mit einer Mütze voll Schlaf. Ich hab meine vergessen. Kurz vor Avignon sind wir schon wieder wach und würgen die „frischen“ knusprigen Croissants runter. Nach weiterem anstrengendem Aus-dem-Fenster-Schauen, fangen wir langsam an die Klamotten  zu packen und uns fertig zu machen. In Narbonne wirft Jan unser ganzes Gepäck aus dem Fenster. Zum Glück steht Hajo vor dem Zug und fängt alles auf. Wir schleppen den Ganze Mist  aus dem Bahnhof und warten auf unseren Bus, der uns zu den Motorrädern bringt. Robby und Ich gehen zur Verladestation, während Jan und Hajo beim Gepäck auf dem Parkplatz warten. Nach 20 min fahren wir die Motorräder vom Zug. Während wir unser ganzes Gepäck wieder auf den Karren verzurren, lernt Jan eine Virago-Mieze kennen, die auch mit dem Autozug gefahren ist, um ihr Motorrad in Ihre neue Heimat Barcelona zu holen. Auf nach Barcelona. Nach ca. 200km stellen wir fest, dass die Idee mit der Landstraße doch keine so gute war. Es regnet. Spanien und Regen. Toll. Nachdem der Regen immer schlimmer wird, halten wir unter einer Brücke und machen uns wetterfest. Wir kommen irgendwie nicht voran. Und scheinbar bekommt man in Spanien um diese Zeit auch nichts zu essen, denn wir sitzen ca. 17 Uhr in einem Restaurant an der Landstraße, aber irgendwie gibt es nichts mehr, oder noch nicht, so ganz wird uns das nicht klar. Also heißt es aufsitzen und weiter durch den Regen. 30 min später scheint die Sonne und es wird warm, fast zu warm. Eine Fast-Food-Hütte mit einem M auf dem Dach wird für eine halbe Stunde unsere neue Heimat. Das Futter schmeckt wie überall, ist nur etwas teurer.
Kurz nach 19 Uhr sind wir mitten in Barcelona. 6-spurige Straßen und alle 100m eine Ampel. Wir passen uns recht schnell an den hier benötigten Fahrstil an. Es ist trotzdem unbeschreiblich. Die Stimmung bessert sich schlagartig. Nachdem wir ein wenig umher irren, finden wir kurz nach 20 Uhr unseren gewählten Campingplatz. „Completo“, eine sehr ernüchternde Aussage. Dieser blöde Campingplatz ist voll. Nach kurzer Diskussion und ein paar Blicken in den ADAC Campingführer fahren wir weiter. Zum Glück gibt es Navis, sonst wären wir hier hilflos verloren. Die Straße besteht nur aus Serpentinen. Rechts Felsen, links das Meer. Mittendrin ist auf einmal Stau. Ein LKW ist umgekippt und gegen die Felsen gekracht. Wir kommen schnell vorbei und finden die Campingplätze. Beide sind voll. Nun stehen wir ganz schön doof da. Wildcampen? Hotel? Weiterfahren bis es wieder hell wird? Erst mal weiter! Kurz hinter Sitges fahren wir durch eine Stadt in der uns ein Zwei-Sterne Hotel auffällt. Kurz nachgefragt, Teilerfolg. Er hat noch ein Zimmer frei. Ein Einzelzimmer! Das Bett reicht für zwei und wenn  wir den Raum etwas umgestalten passen auch noch zwei Lumas rein. Was bleibt uns übrig? Robby stellt seine Luma erst mal an die Wand. Ab jetzt heißt er Spider-Robby. Nach dem Abladen und Umziehen gehen wir an den Strand. An der Strandbar schieben wir uns noch ein Baguette in den Hals und lassen den Abend mit einem Bier ausklingen. Im Hotelzimmer sind bei unserer Rückkehr gefühlte 45°C. Gute Nacht!

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